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Podiumsdiskussion in der Urania zum Thema Tierversuche

Im April 2017 fand in der Urania ein Themenabend zum Thema: "Zukunft ohne Tierversuche - Wird Berlin Hauptstadt der Ersatzmethoden?" statt.

Es referierte Prof. Dr. Sarah Hedtrich, Fachbereich Biologie, Chemie, Pharmazie der Freien Universität Berlin. Die Juniorprofessorin rekonstruiert gesunde und kranke menschliche Haut und untersucht mittels dreidimensionaler Hautmodelle pathophysiologische Mechanismen entzündlicher Hauterkrankungen, z.B. Neurodermitis.

Als zweiter Gast sprach Dr. Lutz Kloke, Cellbricks GmbH. Cellbricks entwickelt eine Bioprinter-Plattform zum 3D-Drucken von humanen Geweben und Mini-Organen. Die Technologie adressiert den Bedarf nach Organmodellen als Ersatz für Tierversuche, in der Regenerativen Medizin und der Wirkstoffentwicklung. Hiermit können bereits erste funktionale Organmodelle erzeugt werden.

Danach diskutierten mein tierschutzpolitischer Sprecherkollege Stefan Taschner und ich mit den beiden Referenten und den zahlreichen Zuhörern über die Umsetzung der Koalitionsvereinbarung zum Schwerpunkt Tierversuche.

Auszug aus der Koalitionsvereinbarung

"Die Koalition will Tierversuche auf das absolut notwendige Maß reduzieren und fördert verstärkt Alternativmethoden. Gemeinsam mit den Universitäten will die Koalition Berlin zur Forschungshauptstadt für Ersatzmethoden machen." (KV, Seite 247, Absatz 3)