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            <title> Michael Efler: RSS-Feed</title>
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            <copyright> Michael Efler</copyright>
            
            <pubDate>Tue, 22 Sep 2026 17:52:43 +0200</pubDate>
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                <guid isPermaLink="false">news-113351</guid>
                <pubDate>Fri, 18 Sep 2026 14:28:00 +0200</pubDate>
                <title>Evers und Gaebler schaffen Fakten:  Baurecht für ein 167 Meter hohes Hochhaus durch Erklärung der frühzeitigen Planreife</title>
                <link>https://www.michael-efler.de/start/nachrichten/detail/news/evers-und-gaebler-schaffen-fakten-baurecht-fuer-ein-167-meter-hohes-hochhaus-durch-erklaerung-der-fruehzeitigen-planreife/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Laut Pressebericht des Tagesspiegels plant die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen noch an diesem Sonntag Baurecht für ein 167 Meter hohes Hochhaus mit nicht geförderten, für die allermeisten Berliner*innen unbezahlbaren Wohnungen zu genehmigen. Offensichtlich sieht der Senat die Voraussetzungen für eine frühzeitige Planreife. Diese erlaubt nach Bundes-Baugesetzbuch die Zulässigkeit eines Bauvorhabens, wenn anzunehmen ist, dass das Vorhaben den künftigen Festsetzungen des Bebauungsplans nicht entgegensteht.&nbsp;</p>
<p><i>Hierzu erklären&nbsp;<strong>Dr. Michael Efler</strong>, Sprecher für Stadtentwicklung, und&nbsp;<strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Mieten, Wohnen, Bauen:&nbsp;</i></p>
<p>„Der Senat konfrontiert das diesen Sonntag neu zu wählende Abgeordnetenhaus mit einer schweren Hypothek. Einen Tag nach der Planreife kann der Bau des stadtunverträglichen Mega-Projekts beginnen. Neue Mehrheiten im Parlament könnten jedoch eine andere Haltung zu diesem Bebauungsplan haben als der in den letzten Zügen befindliche Senat. Selbst die SPD-Fraktion hat sich im Ausschuss am 31. August vom Projekt distanziert: Der stadtentwicklungspolitische Sprecher Mathias Schulz sagte, dass es dazu keine einhellige Auffassung gebe und in der Koalition innerhalb dieses Ausschusses aktuell auch keine Mehrheit zu sehen sei. Das Wortprotokoll liegt seit gestern vor.&nbsp;</p>
<p>Stefan Evers,&nbsp;Finanzsenator und Spitzenkandidat der CDU, engagiert sich laut Presseberichten für das Baurecht zugunsten des Investors. Er&nbsp;soll sich persönlich in das Genehmigungsverfahren eingeschaltet haben – obwohl er dafür fachlich nicht zuständig ist. Zusätzliche Brisanz erhält die geschilderte Intervention durch eine Parteispende in Höhe von 20.000 Euro eines Projektentwicklers an die CDU. Ein Zusammenhang wurde dementiert. Fest steht: Der abgewirtschaftete Senat würde mit der Entscheidung der Planreife ein letztes Mal den Ausverkauf der Stadt beschließen.“&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Michael Efler</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Haushalt und Finanzen</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-112977</guid>
                <pubDate>Fri, 21 Aug 2026 11:26:00 +0200</pubDate>
                <title>Abriss gestoppt – jetzt Erhalt des SEZ untersuchen</title>
                <link>https://www.michael-efler.de/start/nachrichten/detail/news/abriss-gestoppt-jetzt-erhalt-des-sez-untersuchen/</link>
                
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                <content:encoded><![CDATA[<p>Überraschend hat die Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM) die Ausschreibung für den Totalabriss des SEZ zurückgezogen. Ein Sprecher der WBM kündigte an, eine Variantenanalyse zu erstellen und die Ausschreibung zu überarbeiten.<br><br><i>Dazu erklären <strong>Damiano Valgolio</strong>, direkt gewählter Abgeordneter in dessen Wahlkreis das SEZ liegt sowie <strong>Michael Efler</strong>, Sprecher für Stadtentwicklung der Linksfraktion Berlin:</i><br><br>„Der Stopp des vollständigen Abrisses des SEZ ist ein großer Erfolg der Initiativen, die sich seit vielen Jahren für einen Erhalt des SEZ einsetzen. Die Linke hat sie dabei immer unterstützt.</p>
<p>Der weitere Prozess darf nun nicht allein in den Händen der WBM liegen. Angesichts der architektonischen und historischen Bedeutung des SEZ muss es jetzt einen transparenten politischen Prozess zur Zukunft des SEZ geben, in den auch Initiativen und Anwohner*innen eingebunden werden. Schnelle Entscheidungen kurz vor der Abgeordnetenhauswahl oder parallel zu laufenden Sondierungs- oder Koalitionsverhandlungen verbieten sich da.</p>
<p>Die Linke fordert die Beauftragung einer unabhängigen Machbarkeitsstudie zum kompletten bzw. teilweisen SEZ-Erhalt. Hierbei soll insbesondere untersucht werden, wie der Bau der Schule und von Wohnungen mit einer Sport- und Erholungsnutzung kombiniert werden kann. Außerdem könnte das SEZ zu einem Leuchtturmprojekt der geplanten Internationalen Bauausstellung werden – ein Prototyp einer klimafreundlichen Sanierung eines Bestandsgebäudes.”</p>]]></content:encoded>
                <category>Michael Efler</category><category>Damiano Valgolio</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Stadtentwicklung</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-111928</guid>
                <pubDate>Wed, 24 Jun 2026 15:19:00 +0200</pubDate>
                <title>ICC-Vergabe: Kein Grund sich zu feiern, sondern dürftig</title>
                <link>https://www.michael-efler.de/start/nachrichten/detail/news/icc-vergabe-kein-grund-sich-zu-feiern-sondern-duerftig/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Senat hat heute auf einer gesonderten Pressekonferenz über seine Empfehlung für die Sanierung und den Betrieb des Internationale Congress Centrum (ICC) informiert.<br><br><i>Dazu erklärt<strong> Michael Efler</strong>, Sprecher für Stadtentwicklung der Linksfraktion</i>:<br><br>Das ICC ist ein wichtiges Gebäude mit dem sich viele Menschen insbesondere aus dem Westteil der Stadt identifizieren. Errichtet als hochfunktionales Kongressgebäude im Hightech-Stil der siebziger Jahre, steht es heute zurecht unter Denkmalschutz. Es wäre zu wünschen, dass sich der Senat auch für den Erhalt anderer ikonischer Bauwerke so stark macht, wie für das ICC.</p>
<p>Der gestrige Beschluss des Senats ist allerdings nicht der angekündigte große Meilenstein, mit dem die Wirtschaftssenatorin hier gerne Tatkraft vorgaukeln würde. Nach wie vor bleiben entscheidende Fragen offen, insbesondere die nach der Finanzierung. Offenbar reichen die ins Gesamtpaket eingebrachten zusätzlichen Grundstücke dem Bieterkonsortium noch nicht aus.</p>
<p>Das Nutzungskonzept erscheint eher nebulös und beliebig. Die allgemeinen Ankündigungen von Kunst und Kultur über Event und Kreativwirtschaft bis zu Gastronomie bleiben weit entfernt von der Vision eines Berliner Centre Pompidou, mit der Senatorin Franziska Giffey einst in den Prozess startete. Selbst wie das umgesetzt und wie sich das tragen soll, soll im weiteren Verlauf der Gespräche noch geklärt werden. Aus Sicht der Linksfraktion muss es dabei auch darum gehen, das ICC wieder zu einem Veranstaltungsort für große Kongresse zu machen.</p>
<p>Und so bleibt als Ergebnis eines jahrelangen Verfahrens lediglich ein Vertragspartner mit dem man nun zwei weitere Jahre weiterverhandeln will. Das ist nicht nur angesichts der Summen, die das Land Berlin dafür in den vergangenen Jahren bereitgestellt hat, kein Grund sich zu feiern, sondern dürftig.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Michael Efler</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Stadtentwicklung</category><category>Wirtschaft</category>
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                <pubDate>Tue, 26 May 2026 20:20:37 +0200</pubDate>
                <title>Fernwärme sozialverträglich klimaneutral umbauen</title>
                <link>https://www.michael-efler.de/start/nachrichten/detail/news/fernwaerme-sozialvertraeglich-klimaneutral-umbauen/</link>
                
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                <content:encoded><![CDATA[<p><i>Zur heutigen Vorstellung des neuen Dekarbonisierungsfahrplans des landeseigenen Fernwärmeunternehmens Berliner Energie und Wärme GmbH (BEW) erklären</i><br><br><i><strong>Michael Efler</strong>, klimapolitischer Sprecher der Linksfraktion Berlin:</i><br><br>„Wir begrüßen, dass die BEW einen neuen Plan zur Dekarbonisierung der Berliner Fernwärme vorgelegt hat. Ausdrücklich begrüßen wir, dass weniger Holzverbrennung als bislang beabsichtigt vorgesehen ist sowie den eingeplanten Wasserstoff deutlich zu reduzieren. Das ist auch ein Erfolg der Kritik aus Klima- und Umweltbewegung. Umso wichtiger ist es, mit der Erkundung der tiefen Geothermie in Berlin voranzukommen und das Potenzial für erneuerbare Wärme vollumfänglich zu erschließen und zu nutzen. Für die Begleitung der Umstellung der Fernwärmeversorgung und die regelmäßige Weiterentwicklung des Fahrplans werden wir kontinuierliche Beteiligungsstrukturen zur Beteiligung der Stadtgesellschaft etablieren.“<br><br><i><strong>Philipp Bertram</strong>, Sprecher für Energie und Betriebe der Fraktion:</i><br><br>„In der Vorlage des neuen Dekarbonisierungsfahrplans sehen wir eine Umsetzung der Neuausrichtung der BEW als Berliner Landesunternehmen. Wir unterstützen das große Ziel der Umstellung auf sozialverträgliche klimaneutrale Fernwärme und sind gespannt, wie die Planungen in Investitionsvorhaben überführt werden. Die Koalition ist gefordert und muss dafür die richtigen Weichenstellungen vornehmen. Enorme Investitionsanstrengungen zur Transformation der Fernwärme sind Jahrhundertinvestitionen und eine gesellschaftliche Aufgabe. Es braucht öffentliche Unterstützung zur Umsetzung damit Preise stabil gehalten werden können. Wir freuen uns auf die gemeinsame Debatte zum Fahrplan wie in der öffentlichen Besprechung im Ausschuss für Wirtschaft, Energie und Betriebe am 15. Juni.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Michael Efler</category><category>Philipp Bertram</category><category>Aus dem Abgeordnetenhaus</category><category>Energie und Klima</category>
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                <pubDate>Wed, 20 May 2026 16:57:14 +0200</pubDate>
                <title>Keine Bebauung des Tempelhofer Feldes</title>
                <link>https://www.michael-efler.de/start/nachrichten/detail/news/keine-bebauung-des-tempelhofer-feldes/</link>
                
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                <content:encoded><![CDATA[<p><i>Zur den heute auf einer Pressekonferenz der Initiative „Zuhause am Tempelhofer Feld“ vorgestellten Plänen zur Bebauung des Tempelhofer Feldes mit 21.400 Wohnungen erklärt der Sprecher für Klimapolitik und Stadtentwicklung der Fraktion Die Linke, <strong>Michael Efler</strong>:</i><br><br>"Nur wenige Tage vor dem Jahrestag des Volksentscheids eine Pressekonferenz zur massiven Bebauung des Tempelhofer Felds Volksentscheid zu halten, ist ein Affront gegenüber der Initiative und den Willen der Berliner* innen.</p>
<p>Das Tempelhofer Feld ist in seiner Art einzigartig und muss unbebaut bleiben, um den Berliner*innen als sozialer Begegnungsraum, Grünfläche, Ort für Erholung und Sport sowie als Kaltluftschneise zur Kühlung der Stadt erhalten zu bleiben.&nbsp;</p>
<p>Dass Berlin mehr Wohnraum braucht, ist unbestritten. Doch diesen Bedarf durch eine Bebauung der größten innerstädtischen Freifläche Europas decken zu wollen, ist falsch und irreführend. Berechnungen zeigen, dass der Wohnraumbedarf in Berlin auch ohne eine Bebauung des Tempelhofer Felds gedeckt werden kann, etwa durch Bebauung bereits versiegelter Flächen, die Aufstockung von Bestandsgebäuden wie Supermärkten, den Umbau leerstehender Bürogebäude sowie auf eine konsequente Bekämpfung illegaler Ferienwohnungen und von Leerstand.</p>
<p>Die Linke steht weiterhin zum Volksentscheid und lehnt jede Form der Bebauung des Tempelhofer Feldes grundsätzlich ab. Vor zwölf Jahren haben die Berliner*innen eine klare Entscheidung getroffen und sich gegen die Bebauung des Tempelhofer Feldes ausgesprochen. Bis heute gibt es dadurch das einzige durch einen Volksentscheid beschlossene Gesetz im Land Berlin. Der Volksentscheid hat gezeigt, dass direkte Demokratie wirksam Veränderungen anstoßen kann und den Weg für weitere Volksentscheide geebnet."</p>]]></content:encoded>
                <category>Michael Efler</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Energie und Klima</category><category>Stadtentwicklung</category>
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                <pubDate>Sat, 07 Feb 2026 15:13:13 +0100</pubDate>
                <title>Das SEZ nicht abreißen!</title>
                <link>https://www.michael-efler.de/start/nachrichten/detail/news/das-sez-nicht-abreissen/</link>
                
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                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM) hat eine Abrissanzeige für das Sport- und Erholungszentrum in Friedrichshain (SEZ) beim Bauamt Friedrichshain-Kreuzberg eingereicht. Der Abriss soll am 2. März beginnen.&nbsp;</p>
<p>Am selben Tag findet im Stadtentwicklungsausschuss des Abgeordnetenhauses eine Anhörung zu einem Antrag der Linksfraktion „Das SEZ nicht abreißen“ statt, über den noch nicht entschieden wurde.<br><br><i>Dazu erklären&nbsp;<strong>Kristian Ronneburg</strong>, Sprecher für Sport der Linksfraktion und&nbsp;<strong>Michael Efler</strong>, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der Linksfraktion:</i><br><br>„Der Abriss des SEZ ist ein Skandal. Während im Parlament noch über den Umgang mit dem SEZ diskutiert wird, will die WBM die Bagger anrollen lassen und Fakten schaffen. Eine solche Missachtung demokratischer Entscheidungsprozesse ist eines öffentlichen Unternehmens unwürdig.</p>
<p>Die Linksfraktion setzt sich dafür ein, das SEZ – mindestens teilweise – zu erhalten und fordert, dass eine Machbarkeitsstudie erstellt wird, in dem der bauliche Zustand des Gebäudes sowie der finanzielle Aufwand einer Sanierung sowie eines Sport- und Freizeitbetriebes untersucht werden.</p>
<p>Stadtentwicklungssenator Gaebler fordern wir auf, den geplanten Abriss zu stoppen und die parlamentarischen Entscheidungen zum SEZ abzuwarten.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Michael Efler</category><category>Kristian Ronneburg</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Sport</category><category>Stadtentwicklung</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-107456</guid>
                <pubDate>Thu, 18 Sep 2025 11:17:47 +0200</pubDate>
                <title> Kürzungen bei Umwelt- und Klimaschutz sind sozial unverantwortlich und klimapolitisch fatal</title>
                <link>https://www.michael-efler.de/start/nachrichten/detail/news/kuerzungen-bei-umwelt-und-klimaschutz-sind-sozial-unverantwortlich-und-klimapolitisch-fata/</link>
                
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                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Senat plant im Haushalts-Einzelplan für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt für die Jahre 2026 und 2027 umfangreiche Kürzungen. Die Streichungen treffen auch erfolgreiche und sozial ausgewogene Programme und gefährden die Zukunftsfähigkeit der Stadt.<br>Konkret plant der Senat unter anderem die vollständige Streichung des äußerst erfolgreichen Reparaturbonus, der Verbraucher:innen und das lokale Handwerk unterstützt. Ebenso fallen die Parkläufer:innen, ein wichtiges Projekt für sozialen Frieden in den Parks, ersatzlos weg. Beim Kleingewässerprogramm, essenziell für die Artenvielfalt, werden die Mittel von 4 Millionen auf nur noch 800.000 Euro dramatisch gekürzt.<br>Im Klimaschutz bedeutet die geplante Kürzung des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms (BEK) um bis zu 80 Prozent dessen weitgehende Abschaffung und Degradierung zum Papiertiger. Auch das Berliner Programm für nachhaltige Entwicklung (BENE 2) soll massiv beschnitten werden, wodurch das Land Berlin auf europäische Fördergelder verzichten würde. Maßnahmen zur Stärkung des Baumbestandes werden im Einzelplan sogar vollständig gestrichen. was angesichts des Volksbegehrens Baumentscheid wie ein Hohn erscheint.<br><br><i>Dazu erklärt als umweltpolitische Sprecherin der Linksfraktion Berlin, <strong>Franziska Leschewitz</strong>:</i><br><br>„Die geplanten Kürzungen sind ein fatales Signal. Umweltschutz und sozial-ökologische Programme wie der Reparaturbonus oder die Parkläufer:innen sind keine Luxusprojekte, sondern essenziell für eine gerechte und lebenswerte Stadt. Wer hier den Rotstift ansetzt, gefährdet nicht nur ökologische Ziele, sondern auch das Vertrauen der Menschen in eine verantwortungsvolle Politik. Der Senat macht aus Berlin eine Stadt ohne ökologischen Kompass.“<br><br><i>Ebenso erklärt <strong>Michael Efler</strong>, Sprecher für Klimaschutz und Stadtentwicklung der Linksfraktion Berlin:</i><br><br>„Der Haushaltsentwurf ist eine klimapolitische Bankrotterklärung und unverantwortlich angesichts der immer deutlicher werdenden Auswirkungen des Klimawandels. Die Linke wird sich im weiteren Haushaltsverfahren dafür einsetzen, dass Berlin seiner Verantwortung für Klimaresilienz gerecht wird und entsprechende Änderungsanträge einbringen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Franziska Leschewitz</category><category>Michael Efler</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Energie und Klima</category><category>Haushalt und Finanzen</category><category>Umweltschutz</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-107295</guid>
                <pubDate>Mon, 08 Sep 2025 10:48:08 +0200</pubDate>
                <title> Baumentscheid: Linke und Grüne beantragen Sondersitzung im Umweltausschuss</title>
                <link>https://www.michael-efler.de/start/nachrichten/detail/news/baumentscheid-linke-und-gruene-beantragen-sondersitzung-im-umweltausschuss/</link>
                
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                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Mitglieder der Fraktion Die Linke und der Grünen Fraktion Berlin im Abgeordnetenhaus haben im Umweltausschuss erfolgreich eine Sondersitzung zum Baumentscheid beantragt. Gemeinsam haben sie die nötige Stimmenanzahl, um eine Sitzung durchzusetzen. Wir haben den Ausschussvorsitzenden Turgut Altuğ (GRÜNE) gebeten, zu einer Sitzung zwischen dem 22. und 26. September einzuladen.</p>
<p>Eine reguläre Sitzung mit den Vertrauenspersonen der Volksinitiative zum Baumentscheid hätte aus unserer Sicht nicht ausgereicht. Die Abgeordneten fordern ausreichend Zeit, um den „Volksentscheid Baum“ zu erörtern und den Senat zu befragen, wie er einen erfolgreichen Volksentscheid umsetzen würde. Die bisherigen Erklärungen des Senats reichen nicht aus. Es entspricht den parlamentarischen Gepflogenheiten, dass Anhörungen auch in einer gesonderten Sitzung ausgewertet werden.<br> <br> <em>Der umweltpolitische Sprecher der Grünen Fraktion Berlin, <strong>Benedikt Lux</strong>:</em><br> <br> „Der Baumentscheid ist zu wichtig, um nur eine Anhörung ohne Auswertung zu machen. Der Senat kürzt die Mittel für die Berliner Bäume radikal und er sorgt nicht für einen erfolgreichen Baumentscheid vor.“<br> <br> <em>Die umweltpolitische Sprecherin <strong>Franziska Leschewitz</strong> und der klimapolitische Sprecher <strong>Michael Efler</strong> der Fraktion Die Linke: </em><br> <br> „Zwei Ausschusssitzungen zu einem so wichtigen und bereits jetzt schon erfolgreichen Volksbegehren Baum sollten eine Selbstverständlichkeit sein. Wir gehen davon aus, dass auch die Koalitionsfraktionen ein Interesse an einer umfassenden Beratung haben und den Senat nicht so einfach davonkommen lassen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Franziska Leschewitz</category><category>Michael Efler</category><category>Aus dem Abgeordnetenhaus</category><category>Energie und Klima</category><category>Umweltschutz</category>
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                <pubDate>Thu, 26 Jun 2025 16:15:49 +0200</pubDate>
                <title>Jahnsportpark braucht Kurswechsel - Linke sagt Nein zu Groß-Event-Arena und Ja zu inklusiven Sportangeboten für alle</title>
                <link>https://www.michael-efler.de/start/nachrichten/detail/news/jahnsportpark-braucht-kurswechsel-linke-sagt-nein-zu-gross-event-arena-und-ja-zu-inklusiven-sportangeboten-fuer-alle/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In der heutigen Plenarsitzung wurde das Baurecht für einen Stadionneubau im Jahnsportpark gegen die Stimmen der Linksfraktion beschlossen.<br> <br> <em>Dazu erklären <strong>Dr. Michael Efler</strong>, Sprecher für Stadtentwicklung, und <strong>Kristian Ronneburg</strong>, Sprecher für Sport:</em><br> <br> „Wir unterstützen grundsätzlich die Schaffung von besseren Möglichkeiten für den Inklusions-, Vereins-, Breiten- und Schulsport. Aus linker Perspektive bedeutet Breitensport jedoch mehr als nur Freizeitaktivität; er ist ein fundamentales Recht und ein Instrument zur Förderung von sozialer Gerechtigkeit und Teilhabe. Wir glauben, dass der Zugang zu Sport und Bewegung für alle Menschen unabhängig von Einkommen, Herkunft oder körperlichen Fähigkeiten gewährleistet sein muss. Sport kann Barrieren abbauen, Integration fördern und das Gemeinschaftsgefühl stärken.</p>
<p>Mit diesem Bebauungsplan wird im Jahn-Sportpark aber eine große Eventarena für nationale und internationale Sportwettkämpfe – ggfs. auch im Zuge der Olympia-Bewerbung Berlins – sowie weitere Bauwerke von erheblicher Baumasse geschaffen. Eine Umsetzung dieser Planung würde den offenen Parkcharakter des Jahnstadions massiv beeinträchtigen. Diese Ausrichtung auf den kommerziellen Spitzensport steht im direkten Widerspruch zu unserem Verständnis von Breitensport als Gemeingut. Ressourcen, die für prestigeträchtige Großprojekte gebunden werden, fehlen uns für den Ausbau und die kostenfreie Zugänglichkeit von Sportstätten für alle Bürgerinnen und Bürger. Wir brauchen keine Eliten-Sportzentren, sondern zugängliche, grüne und nachhaltige Räume für die tägliche Bewegung der Nachbarschaft.</p>
<p>Das B-Planverfahren hat erwiesen, dass dieses Vorhaben an dieser Stelle nicht stadt- und klimaverträglich umsetzbar ist:</p>
<p>Die Hochbaumasse wird vervielfacht; die Baumassenzahl für das Neubauareal übersteigt die Orientierungswerte der Baunutzungsverordnung für Sondergebiete erheblich und führt zu einer gravierenden Verschlechterung der Wohn- und Lebensqualität.</p>
<p>Die Bodenversiegelung für den Neubaubereich soll auf 90 Prozent gesteigert werden und überschreitet ebenfalls die Orientierungswerte der Verordnung.</p>
<p>Die konzentrierten Baumassen bilden eine Bebauungsdichte und Bebauungshöhen, die nicht nur den Parkcharakter des Sportareals zerstören, sondern auch die umliegenden Stadtbereiche negativ beeinflussen.</p>
<p>Der Sportpark verliert seine positive klimatische Wirkung in der dichten Bebauung des Prenzlauer Bergs, die gemäß Stadtentwicklungsplan Klima aufgrund der dringend erforderlichen Klimaanpassung gestärkt werden sollte.</p>
<p>Der B-Plan offenbart, dass es erhebliche Zweifel daran gibt, dass die zusätzlichen Veranstaltungsverkehre, die die neuen Sportanlagen erzeugen werden, durch die gegebene Verkehrsinfrastruktur bewältigt werden können.</p>
<p>Aus diesen Gründen und weil die Ziele des Vorhabens auch mit einer schonenderen Bebauung erreichbar wären, ist der Bebauungsplan für uns nicht zustimmungsfähig. Wir fordern stattdessen eine Planung, die den Bedürfnissen der Anwohner*innen und Vereine gerecht wird, die Umwelt schont und den Sport als integratives Element des sozialen Lebens stärkt – fernab von kommerziellen Interessen und gigantischen Event-Arenen."</p>]]></content:encoded>
                <category>Michael Efler</category><category>Kristian Ronneburg</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Energie und Klima</category><category>Sport</category><category>Stadtentwicklung</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-106326</guid>
                <pubDate>Mon, 23 Jun 2025 14:22:03 +0200</pubDate>
                <title>Ideenwettbewerb Tempelhofer Feld: Erneute Klatsche für den Senat</title>
                <link>https://www.michael-efler.de/start/nachrichten/detail/news/ideenwettbewerb-tempelhofer-feld-erneute-klatsche-fuer-den-senat/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Zu den Ergebnissen des vom Senat durchgeführten Ideenwettbewerbs für das Tempelhofer Feld erklärt </em><strong><em>Michael Efler</em></strong><em>, Sprecher für Stadtentwicklung:</em><br> <br> „Erneut hat der Senat für seine Pläne einer Bebauung des Tempelhofer Feldes bei einem von ihm selbst durchgeführten Verfahren eine Abfuhr bekommen. Nach der Dialogwerkstatt haben sich jetzt auch in einem Ideenwettbewerb vier der sechs ausgewählten Entwürfe gegen eine Bebauung ausgesprochen.</p>
<p>2014 gab es in einem Volksentscheid eine Mehrheit gegen die Bebauung des Tempelhofer Feldes. Dieser Volksentscheid, der in allen Berliner Bezirken eine Mehrheit fand, sollte jetzt endlich vom Senat akzeptiert werden.</p>
<p>Das Tempelhofer Feld wird nicht für die Schaffung von Wohnraum benötigt, wie aus dem vom Senat selbst beschlossenen Stadtentwicklungsplan Wohnen 2040 eindeutig hervorgeht. Priorität sollte es ohnehin haben, Wohnraum zunächst auf bereits versiegelten Flächen zu schaffen zum Beispiel durch die Bekämpfung spekulativen Leerstands, Aufstockung oder die Umnutzung von Büroflächen.</p>
<p>Das Tempelhofer Feld ist einzigartig und in seiner Funktion als Kaltluftschneise sowie als Erholungsgebiet unverzichtbar. In den umliegenden Kiezen gibt es bereits jetzt eine deutlichen Grünflächenmangel.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Michael Efler</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Stadtentwicklung</category>
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            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-105911</guid>
                <pubDate>Fri, 23 May 2025 13:10:51 +0200</pubDate>
                <title> Heute wie vor 11 Jahren: Weite Sicht statt Bebauung auf dem Tempelhofer Feld</title>
                <link>https://www.michael-efler.de/start/nachrichten/detail/news/heute-wie-vor-11-jahren-weite-sicht-statt-bebauung-auf-dem-tempelhofer-feld/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Zum 11. Jahrestag der Abstimmung über den Volksentscheid Tempelhofer Feld am 25. Mai 2025 erklärt der Sprecher für Stadtentwicklung der Fraktion Die Linke, <strong>Michael Efler</strong>:</em><br> <br> "Vor elf Jahren haben die Berlinerinnen und Berliner eine kluge und weitsichtige Entscheidung getroffen. Anders als der damals regierende SPD-CDU-Senat hatten sie die große Bedeutung der Freifläche für das Stadtklima erkannt. Das unversiegelte Feld kühlt die umliegenden Kieze und ist ein zentraler Baustein im Kampf gegen die Klimakrise. Eine Bebauung würde diesen Effekt zunichtemachen.</p>
<p>Obwohl in den vergangenen elf Jahren in Berlin mehrere neue Hitzerekorde aufgestellt wurden, weigern sich CDU und SPD immer noch diese Bedeutung des Tempelhofer Feldes zur Kenntnis zu nehmen und drängen erneut auf eine Randbebauung, ohne die angeblich der Wohnraummangel in Berlin nicht beheben sei. Dabei zeigt der Stadtentwicklungsplan Wohnen 2040 längst alternative Wege auf, um Wohnraum zu schaffen – ohne das Tempelhofer Feld bebauen zu müssen!</p>
<p>Statt Grünflächen zu opfern, fordern wir eine Umnutzung versiegelter Flächen wie Parkplätze oder Supermärkte und den Rückbau der Autobahninfrastruktur. Gleichzeitig müssen endlich die ca. 30.000 illegalen Ferienwohnungen in Berlin bekämpft und Leerstand konsequent angegangen werden.</p>
<p>Die Linke steht klar zum Volksentscheid und lehnt die Pläne des Senates zur Bebauung des Tempelhofer Feldes konsequent ab. Wir haben keinerlei Zweifel, dass die Weitsichtigkeit der Berlinerinnen und Berliner weiterhin Bestand hat."</p>]]></content:encoded>
                <category>Michael Efler</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Energie und Klima</category><category>Stadtentwicklung</category>
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            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-104636</guid>
                <pubDate>Fri, 28 Feb 2025 16:50:05 +0100</pubDate>
                <title>Danke Katalin und Ferat! Willkommen Franziska und Michael! </title>
                <link>https://www.michael-efler.de/start/nachrichten/detail/news/danke-katalin-und-ferat-willkommen-franziska-und-michael/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Sonntag haben Katalin Gennburg und Ferat Koçak für Die Linke ein Mandat im nächsten Deutschen Bundestag errungen und werden deshalb demnächst die Fraktion Die Linke im Abgeordnetenhaus von Berlin verlassen. Über die Landesliste werden für sie Franziska Leschewitz und Dr. Michael Efler nachrücken.<br> <br> <em>Dazu erklären die Vorsitzenden der Fraktion Die Linke im Abgeordnetenhaus von Berlin, </em><strong><em>Anne Helm</em></strong><em> und </em><strong><em>Tobias Schulze</em></strong>:<br> <br> "Wir gratulieren Katalin und Ferat nochmals zu diesem großartigen Erfolg und danken ihnen für ihr Engagement und die geleistete Arbeit in den vergangenen Jahren hier im Berliner Abgeordnetenhaus. Wir sind uns sicher, dass sie auch dort als starke Stimme für ein sozial gerechtes, demokratisches und vielfältiges Berlin auftreten werden.</p>
<p>Zugleich freuen wir uns darauf Franziska und Michael, die beide unserer Fraktion bereits in der Vergangenheit schon mal angehörten, bald wieder in unseren Reihen begrüßen zu können. Willkommen zurück!“</p>]]></content:encoded>
                <category>Franziska Leschewitz</category><category>Michael Efler</category><category>Anne Helm</category><category>Ferat Koçak</category><category>Katalin Gennburg</category><category>Tobias Schulze</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-105107</guid>
                <pubDate>Wed, 05 Jan 2022 19:47:00 +0100</pubDate>
                <title>Fünf Jahre Abgeordnetenhaus - Eine Bilanz</title>
                <link>https://www.michael-efler.de/start/nachrichten/detail/news/fuenf-jahre-abgeordnetenhaus-eine-bilanz/</link>
                <author>Michael Efler</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Endlich hab ich es getan und eine Bilanz meiner parlamentarischen Arbeit von Oktober 2016 bis November 2021 geschrieben. Ursprünglich wollte ich eine Halbzeitbilanz schreiben, dann eine Vier-Jahres-Bilanz, aber immer kam irgendetwas dazwischen. Dann war ich fest entschlossen, es zeitnah nach meinem Ausscheiden aus dem AGH zu schreiben, aber da kamen dann die Koalitionsverhandlungen dazwischen.</p>
<p>Es ist wahnsinnig viel passiert in diesen fünf Jahren: Koa-Verhandlungen, der islamistische Terroranschlag auf dem Breitscheidplatz, die Rücktritte von Andre Holm und Katrin Lompscher, der Volksentscheid über die Offenhaltung des Flughagens Tegel, die überraschende Neuwahl des Fraktionsvorstandes, die Parlamentsreform, die Nichtwahl der LINKEN-Kandidatin als Richterin am Verfassungsgerichtshof, der Mietendeckel, die Corona-Pandemie, das Volksbegehren und der Volksentscheid über die Vergesellschaftung von Wohnraum uvm.</p>
<p>Dieser Text ist keine Regierungsbilanz von R2G und auch keine Bewertung der Performance der LINKEN Berlin in der Koalition. Es ist eine Bilanzierung meiner parlamentarischer Arbeit, von daher möglicherweise gefährlich subjektiv. Ich erlaube mir aber, an der einen oder anderen Stelle über den Tellerrand zu blicken. Ich habe lange überlegt, ob ich auch etwas zu meinem Ausscheiden aus dem AGH schreibe oder nicht. Am Ende habe ich es getan, weil sich dadurch gewissermaßen der Kreis schließt. Der Text ist nicht chronologisch aufgebaut, sondern überwiegend thematisch anhand meiner Sprecherfunktionen, wobei ich mich auf die aus meiner Sicht wichtigsten Projekte konzentriert habe. Bewusst steht auch drin, was nicht funktioniert hat.</p>
<p>Es war ein wilder Ritt mit vielen Höhen und einigen, aber deutlich weniger Tiefen. Gerne hätte ich ihn fortgesetzt…</p>
<p><strong>I. Wie es begann</strong></p>
<p>Mein Weg ins Abgeordnetenhaus war untypisch. Viele Abgeordnete waren vorher Mitarbeiter*innen anderer Abgeordneter, haben bei der Partei gearbeitet und/oder waren Mitglied einer Bezirksverordnetenversammlung. Ich war all dies nicht, auch wenn ich schon seit 2005 Mitglied der LINKEN war. Bis unmittelbar vor meinem Einzug ins Parlament habe ich ca. 20 Jahre für den Verein Mehr Demokratie in unterschiedlichen Funktionen und auf allen politischen Ebenen gearbeitet. Zwei große Kampagnen, bei denen ich jeweils eine koordinierende Funktion hatte, prägten meine Arbeit in den Jahren vor 2016: Der Berliner Energetisch, der sich die Rekommunalisierung des Berliner Stromnetzes auf die Fahnen geschrieben hatte, sowie die europäische Bürgerinitiative Stop TTIP, die sich gegen die neoliberalen Freihandelsabkommen CETA und TTIP richteten. Diese beiden Kampagnen haben nach meiner Einschätzung entscheidend dazu beigetragen, dass ich im Frühjahr 2016 auf Platz 20 der Landesliste gewählt wurde – trotz zweier Gegenkandidaten übrigens mit einer großen Mehrheit. Der Platz war ausreichend, um direkt ins AGH einzuziehen.</p>
<p>Nach der Konstituierung des Abgeordnetenhauses konnte ich dann auch an den Koalitionsverhandlungen teilnehmen und habe bei den Themen Innen/Recht, Umwelt/Klima sowie Tierschutz mitverhandelt. Zum ersten mal habe ich da auch einen (unspektakulären) sachfremden Deal erlebt. 2016 fühlte ich mich bei den Koalitionsverhandlungen an vielen Stellen noch überfordert von der irren Komplexität und Breite der Politikfelder. 2021, als ich wieder dabei sein durfte, war das schon ganz anders. In der Fraktion ging es dann an die Benennung der Sprecher*innenposten. Wunschgemäß wurde ich Sprecher für Klima- und Energiepolitik, Demokratiepolitik und Tierschutz. Sprecher*innen für die Bereiche Klima und Demokratie gab es übrigens zuvor nicht in der Fraktion, auch wenn die Themen natürlich bearbeitet wurden. Ich gehörte dem Umweltausschuss, dem Rechtsausschuss, dem Wirtschaftsausschuss und im Laufe der Wahlperiode dann auch dem Innenausschuss an, was ein enormes Sitzungs- und Projektaufkommen mit sich brachte.</p>
<p><strong>II. Demokratie</strong></p>
<p>Kurz nach der Senatsbildung gab es am 19.12.2016 den schlimmen Terroranschlag am <strong>Breitscheidplatz</strong> mit mittlerweile 13 Todesopfern. Innensenator Geisel und die SPD-Fraktion reagierten auf diesen Anschlag mit der Forderung nach umfangreichen neuen Befugnissen für die Polizei. Wie schon in vielen anderen Bundesländen sollte auch in Berlin u.a. der finale Rettungsschuss, die elektronische Fußfessel, Aufenthaltsanordnungen und Kontaktverbote incl. eigener Straftatbestände zu deren Durchsetzung sowie umfangreiche Abhörbefugnisse eingeführt werden durch eine Änderung des Polizeigesetzes (<strong>ASOG</strong>). Nichts davon war im Koalitionsvertrag verabredet und bei so gut wie keiner Maßnahme konnte dargelegt werden, inwiefern das zur Verhinderung von Terroranschlägen überhaupt geeignet ist. Verschlimmert wurde dies noch dadurch, dass andere im Koalitionsvertrag verabredete Vorhaben im Bereich Bürgerrechte und Demokratie, die uns wichtig waren wie die Schaffung eines Polizeibeauftragten sowie ein bürgerrechtsfreundliches Versammlungsgesetz, in wahrsten Sinne des Wortes in Geiselhaft genommen wurden. Diese Verkopplung hat nicht nur für jede Menge Stress und Frust gesorgt, sondern die Realisierung mancher Vorhaben ernsthaft ins Trudeln gebracht. Erst nach jahrelangem Stillstand gelang es, die Projekte voneinander zu entzerren und sich auf eine ASOG-Reform zu verständigen, bei der wir so gut wie keine inhaltlichen Zugeständnisse machen mussten. Federführend war hier der Kollege Niklas Schrader.</p>
<p>Das waren die Rahmenbedingungen, die auch die Realisierung der demokratiepolitischen Projekte Abstimmungsgesetz, Lobbyregister und Transparenzgesetz, für die ich federführend war (beim Transparenzgeseztz zusammen mit Tobias Schulze), enorm erschwerten. Beim <strong>Abstimmungsgesetz</strong>, mit dem konkrete Verbesserungen der direkten Demokratie geregelt wurden wie die leichtere Zusammenlegung von Wahlen und Abstimmungen, Fristen für die Zulässigkeitsprüfung und die Kostenschätzung usw. ist die FDP Anfang 2017 mit einem – handwerklich schlechten - Gesetzentwurf vorgeprescht. Da dachte ich mir, dann können wir uns doch einfach in der Koalition mal zusammensetzen und lud die Kollegen von SPD und Grünen, die zum FDP-Gesetzentwurf in der ersten Lesung geredet hatten, zu einem Treffen ein. Doch einen Tag vor dem Treffen sagte ein anderer Kollege die Teilnahme seiner Fraktion am Treffen ab. Er sei als zuständiger Arbeitskreisleiter nicht an der Terminabstimmung beteiligt worden. Mein pragmatischer Versuch, dann eben mit ihm einen Termin zu koordinieren, scheiterte aber ebenfalls. Denn zwischenzeitlich hatte sich die Senatsinnenverwaltung auf den Weg gemacht, einen Gesetzentwurf auszuarbeiten (selbstverständlich ohne vorher die Koalitionsfraktionen zu informieren). Nach mehreren nicht eingehaltenen deadlines und nicht eingelösten Versprechen wurde das Gesetz schließlich ASOG-verzögert erst am 1.10.2020 beschlossen. Dieses Projekt hat mich wahrscheinlich um mehrere Jahre altern lassen, aber am Ende wurde es ein richtig gutes Gesetz, dass Initiativen mehr Klarheit und Verlässlichkeit liefert. Ein „Totprüfen“ von Volksbegehren ist z.B. nicht mehr möglich.</p>
<p>Das<strong> Lobbyregister </strong>war dann ein Projekt, das als Parlamentsgesetz auf den Weg gebracht wurde, was insgesamt eine Ausnahme darstellt. Bei einigen anderen Parlamentsgesetzen ist es auch so, dass die Ausarbeitung trotzdem durch eine Senatsverwaltung erfolgt ist, um z.B. das Gesetzgebungsverfahren zu beschleunigen. Das Lobbyregister ist aber tatsächlich komplett im parlamentarische Raum entstanden, erst zu einem späteren Zeitpunkt gab es bei einigen kniffligen Fragen Unterstützung durch die Justizverwaltung. Im Grunde wird der sog. legislative Fußabdruck geregelt, also die Sichtbarmachung von Lobbyeinflüssen auf die Gesetzgebung. Es ist da weitgehendste diesbezügliche Gesetz auf Landesebene und ich bin sehr gespannt auf die praktischen Erfahrungen.</p>
<p>Kleien Verbesserungen, die ich hier nur kurz erwähnen will, waren die Senkung des Unterschriftenquorums für den Wahlantritt neuer Parteien sowie des Wahlalters für Bürgerdeputierte auf 16 Jahre.</p>
<p>Nicht gelungen ist die Verabschiedung eines <strong>Transparenzgesetzes</strong>. Die zuständige Senatsinnenverwaltung brauchte zunächst Jahre, um einen Gesetzentwurf vorzulegen, was sicherlich mit dem beschriebenen ASOG-Kuddelmudel und einem fachlichen Streit mit der Finanzverwaltung über die Reichweite des Gesetzes in Bezug auf öffentliche Unternehmen zusammenhing. Als der Entwurf dann vorgelegt wurde, mussten wir feststellen, dass er mehr Ausnahmen als das bisherige Informationsfreiheitsgesetz enthielt. Insbesondere die SPD-Senator*innen hatten für ihre Zuständigkeitsbereiche weitreichende Bereichsausnahmen in das Gesetz schreiben wollen. Dazu waren wir nicht bereit. Da es auch bei den parlamentarischen Beratungen nicht gelang, dies grundlegend zu ändern und uns am Ende der Wahlperiode die Zeit wegfiel, haben wir es gelassen. Lieber kein Gesetz als ein schlechtes Gesetz :-) Auch die Bemühungen, ein <strong>Privatisierungsreferendum</strong> bzw. eine <strong>Privatisierungsbremse</strong> einzuführen, waren letztlich vergeblich. Die Idee war und ist, vor einem Verkauf von Unternehmen der Daseinsvorsorge einen Volksentscheid vorzusehen. Nur mit einer Zustimmung im Volksentscheid hätte der Verkauf dann vollzogen werden dürfen. Der Haken an der Sache ist, dass dafür eine Verfassungsänderung und damit eine 2/3-Mehrheit, über die R2G nicht verfügte, erforderlich war. Es wurde daher mit CDU und FDP sondiert, letztlich sind die Gespräche aber im Sande verlaufen.</p>
<p>Beide Projekte stehen übrigens im neuen rot-rot-grünen Koalitionsvertrag wieder drin.</p>
<p><strong>III. Klima und Energie</strong></p>
<p>Neben dem Demokratiebereich, für den ich „gesetzt“ war aufgrund meiner Mehr Demokratie-Herkunft, habe ich mich auch schon vor dem Mandat stärker für Energie- und Klimapolitik interessiert. Seit 2011 bin ich Vorstandsmitglied beim Verein BürgerBegehren Klimaschutz und ich habe von 2011-2013 das Volksbegehren des Berliner Energietisches für ein sozial-ökologisches Stadtwerk sowie die Rekommunalisierung des Berliner Stromnetzes mit initiiert und koordiniert. Von daher war ich sehr froh darüber, dass ich von der Fraktion auch mit der Zuständigkeit für Klima- und Energiepolitik beauftragt wurde (bei Energie zusammen mit Harald Wolf, der dann im Laufe der Wahlperiode aus dem Parlament ausschied). Für mich war klar, dass am Anfang der Wahlperiode die Grundlage dafür geschaffen werden muss, die <strong>Berliner</strong> <strong>Stadtwerke </strong>zu einem starken Akteur für Klimaschutz und die Energiewende zu machen. Und es gelang: Mit der Änderung des Berliner Betriebegesetzes wurden die gesetzlichen Beschränkungen, die SPD und CDU in der Wahlperiode zuvor festgelegt hatten, beseitigt und die Stadtwerke zu einem ernstzunehmenden Energiedienstleister aufgebaut. Dieses Gesetz war eines der ersten Gesetze, die in der Wahlperiode beschlossen wurden und das zweite, das tatsächlich politisch bedeutsam war. 2019 haben wir dann erneut das Betriebegesetz geändert, um bei Aufträgen öffentlicher Auftraggeber an die Stadtwerke auf Ausschreibungen verzichten zu können. Heute haben die Stadtwerke ca. 25.000 Kund*innen und sind für ca. die Hälfte des Zubaus an Solaranlagen in Berlin verantwortlich.</p>
<p>2021 gelang dann auch noch die Rekommunalisierung des <strong>Stromnetzes, </strong>womit sich für mich wirklich ein Kreis geschlossen hat. Ehrlich gesagt hatte ich kaum noch damit gerechnet, dass es klappt. Sehr lange gab es einen Rechtsstreit zwischen Vattenfall und dem Land, aber am Ende brauchte Vattenfall wohl die Einnahmen. Der Rückkauf kostete übrigens ca. 2 Milliarden Euro (kreditfinanziert außerhalb des Haushaltes). Berlin hat jetzt mit dem Stromnetz, für das 1.300 Mitarbeiter*innen arbeiten, einen wichtigen Teil der Daseinsvorsorge wieder in eigener Hand und kann damit nicht nur selbst über die Gewinne verfügen, sondern auch dazu beitragen, dass das Netz so um- und ausgebaut wird, dass es zur Erreichung der Klimaziele des Landes beträgt. Es war noch mal ein richtig schöner Abschluss, in der aktuellen Stunde im Juni 2021 zu diesem Thema sprechen zu dürfen.</p>
<p>Eine weitere Initiative war die Beratung und Beschlussfassung des Berliner Energie- und Klimaschutzprogrammes (<strong>BEK).</strong> In der Wahlperiode waren SPD und CDU nicht in der Lage, sich hier zu verständigen. Aber unter Rot-rot-grün herrschte ein neuer Geist. In intensiven Beratungen und mit vielen Änderungen haben die rot-rot-grünen Klimapolitiker*innen ein modernes BEK auf den Weg gebracht, das deutlich mehr Ambition als der Senatsentwurf hat und Schwerpunkte z.B. bei der sozialverträglichen energetische Sanierung legt. Der Mittelabruf ist allerdings bis zum Ende der Wahlperiode bescheiden geblieben.</p>
<p>Der <strong>Kohleausstieg </strong>hat schon in den Koalitionsverhandlungen eine wichtige Rolle gespielt. Zum Start von R2G gab es in Berlin noch vier Kohlekraftwerke, darunter ein Braunkohlekraftwerk. Jetzt gibt es noch zwei. Wie viel Einfluss hier aber die Politik hatte, ist unklar, denn die Kraftwerke gehören der Vattenfall Wärme GmbH. Natürlich war Vattenfall aber auch bewusst, dass das Land den Kohleausstieg bis 2030 will. Dies wurde auch durch eine Änderung des Energiewendegesetzes bekräftigt. Dies war aber eine programmatische Zielsetzung und kein hartes Ordnungsrecht (dazu ist das Land gar nicht befugt). Gemeinsam mit Vattenfall hat das Land dann eine Machbarkeitsstudie auf den Weg gebracht, wie der Kohleausstieg funktionieren kann. Dies gilt es jetzt in dieser Wahlperiode weiter umzusetzen, aber dabei darauf zu achten, dass so wenig wie möglich Erdgas als Ersatzoption eingesetzt wird.</p>
<p>Für mich war Klimaschutz von Beginn an ein wichtiger Antrieb für meine parlamentarische Tätigkeit und mein zentrales Thema im Abgeordnetenhaus. Aber auch ich habe durch die Fridays for Future-Proteste sowie durch UN-Berichte, wonach die Erderwärmung schon deutlich vorangeschritten ist, noch einmal einen boost bekommen. Und auch jetzt werde ich mich weiter für Klimagerechtigkeit engagieren. Es ist - es mag pathetisch klingen, aber ich meine es ernst – zu einer Lebensaufgabe von mir geworden.</p>
<p>Im Jahr 2019 habe ich dann mit den Kolleg*innen Marion Platta und Kristian Ronneburg ein <strong>Positionspapier Klimaschutz in Berlin stärken</strong> (<a href="https://www.linksfraktion.berlin/themen/th/energie-und-klima/klimaschutz-staerken/" target="_top">https://www.linksfraktion.berlin/themen/th/energie-und-klima/klimaschutz-staerken/</a>) erarbeitet mit zahlreichen konkreten Forderungen, die wir in die Koalition eingebracht haben. Auch medial wurde das Papier aufgegriffen, allerdings anders, als ich es gerne gehabt hätte. Denn die Presse stürzte sich vor allem auf einen Punkt im Papier, nämlich den Vorschlag einer Parkplatzreduktionsquote. Viele Forderungen aus dem Papier wie z.B. die Ausrufung der Klimanotlage, die Einberufung eines Klimabürger*innenrates, die Schaffung einer Solarpflicht sowie einer Fernwärmeregulierung etc. konnten dann noch in der Wahlperiode auf den Weg gebracht werden. Nicht wirklich weitergekommen bin ich damit, deutlich mehr finanzielle Mittel für Klimaschutz, insbesondere für energetische Sanierung zu mobilisieren. Hier bietet aber der Koalitionsvertrag für die Wahlperiode 2021-2026 gute Ansätze.</p>
<p>Von Anfang an habe ich auch um den Kampf gegen <strong>Energiearmut </strong>gekümmert. Jährlich habe ich die Zahl der Strom- und Gassperren abgefragt, einen Parlamentsantrag mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht und vor allem gemeinsam mit meiner Kollegin Katrin Seidel bei den Haushaltsberatungen eine Energieschuldenberatungsstelle durchgesetzt. Dadurch haben Menschen, die von einer Strom- oder Gassperre bedroht oder betroffen sind, nun eine Anlaufstelle bei der Verbraucherzentrale, die ihnen im Fall der Fälle weiterhilft. Und das mit Erfolg, denn bisher konnte der überwältigende Teil der Sperren abgewehrt werden.</p>
<p>Jede relevante gesellschaftliche Entwicklung wird sich früher oder später auch in direktdemokratischen Initiativen widerspiegeln. Und so war es auch im Klimabereich. Zunächst gab es eine Volksinitiative, die vor allem die Ausrufung des Klimanotstandes vom Land sowie einige weitere leider äußerst vage formulierte Maßnahmen verlangte. Senat und Abgeordnetenhaus kamen der zentralen Forderung nach, nahmen aber den durch die Linksfraktion ins Spiel gebrachten Begriff <strong>Klimanotlage</strong>, der uns angemessener erschien. Außerdem wurden vom Senat und vom Parlament jeweils Maßnahmenpakete auf den Weg gebracht, die zum Teil auch neue und zusätzliche Maßnahmen enthielten. Recht spät in der Wahlperiode gab es dann noch die Volksinitiative, mit der die Einsetzung eines (durch Los zusammenzusetzenden) <strong>Klimabürger*innenrates</strong> gefordert wurde. Das Abgeordnetenhaus kam auch dieser Forderung nach. Die Ausschreibung ist bereits abgeschlossen, so dass der Bürger*innenrat früh in der Wahlperiode eingesetzt werden sollte.</p>
<p>Das Beste kommt zum Schluss ist ja eine viel bemühte Floskel.<strong> </strong>Doch in Bezug auf die Klimapolitik der Koalition ist sie zutreffend, denn mit zwei Gesetzen haben wir noch mal ein richtig starkes finish hingelegt und wirksame ordnungsrechtliche Maßnahmen eingeführt. Auf das <strong>Solargesetz</strong>, das übrigens ähnlich wie der Mietendeckel nicht im Koalitionsvertrag stand, bin ich wirklich Stolz. Ab 2023 muss auf allen privaten Neubauten sowie auf allen privaten Bestandsgebäuden eine Solaranlage installiert werden. Flankiert wird das Gesetz durch Förderprogramme, Beratung und Härtefallregelungen. Dadurch wird es tausende neue Solaranlagen pro Jahr geben. Bei der Ausgestaltung haben wir versucht, die Anforderungen so zu differenzieren, dass Ein- oder Zweifamilienhäuser nur relativ kleine Anlagen installieren müssen und das auch die Auswirkungen auf die Mieten möglichst minimiert werden.</p>
<p>Und last but not least haben wir auf einer der letzten Parlamentssitzungen noch das <strong>Energiewendegesetz</strong> grundlegend geändert. Dazu habe ich dann auch meine letzte Parlamentsrede gehalten (19.8.21). Das Klimaziel wurde wie im Bund auf – 95% CO2 bis 2045 vorgezogen (wir wollten 2040, konnten das aber nicht gegen die Koalitionspartner durchsetzen) sowie auf Minus 70% bis 2030. Für öffentliche Gebäude wird eine noch einmal erheblich verschärfte Solarpflicht eingeführt, die die Installation von Solaranlagen auf Neubauten sowie auf der gesamten technisch nutzbaren Dachfläche (!) aller Bestandsgebäude unabhängig von Dachsanierungen bis 2025 vorschreibt. Dazu kommen verschärfte Energiestandards für die öffentliche Hand, eine Umstellung des öffentlichen Fuhrparkes auf CO2-freie Fahrzeuge bis 2030, die Pflicht zur Erarbeitung von Sofortprogrammen bei drohender Verfehlung der Klimaziele uvm. Der Clou ist aber die bundesweit einmalige Fernwärmeregulierung. Die Fernwärmenetzbetreiber erhalten bußgeldbewehrte Auflagen, ihre Fernwärmenetze schrittweise klimafreundlich umzubauen. Eine gesamtstädtische Wärmeplanung wird genauso geschaffen wie eine Regulierungsbehörde für Fernwärme.</p>
<p>Eine große Aufgabe der neuen Wahlperiode wird sein, beide Gesetze konsequent umzusetzen.</p>
<p><strong>IV. Tierschutz</strong></p>
<p>Im Gegensatz zur Klima- und Energiepolitik sowie den demokratiepolitischen Themen musste ich mich hier viel stärker in das Thema einarbeiten. Einige Berührungspunkte hatte ich zwar vorher z.B. durch die Unterstützung eines Volksbegehens gegen Massentierhaltung in Brandenburg, aber im Wesentlichen war das Thema für mich neu.</p>
<p>Als eines der ersten Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag haben wir im Juni 2017 mit Diana Plange eine <strong>hauptamtliche Tierschutzbeauftragte</strong> eingesetzt und diese mit einem (überschaubaren) Budget ausgestattet. Diana Plange und ihr Team haben dann auch den im Koalitionsvertrag vereinbarten <strong>Tierschutzbeirat</strong> organisiert. Der im Mai 2018 eingesetzte Tierschutzbeirat berät die zuständige Senatsverwaltung und erarbeitet eigenen Ideen, um die Herausforderungen des Tierschutzes in Berlin zu bewältigen. Im November 2020 wurde dann Dr. Kathrin Herrmann als neue Tierschutzbeauftragte eingesetzt.</p>
<p>Besonders gefreut hat mich, dass wir in Berlin nun ein <strong>Tierschutz</strong><strong>v</strong><strong>erbandsklagerecht</strong> haben. Anerkannte Tierschutzorganisationen erhalten dadurch die Möglichkeit, mögliche tierschutzrechtswidrige Verwaltungsentscheidungen rechtlich überprüfen zu lassen. Neben der Möglichkeit zur Klage werden mit dem Gesetz auch die Mitwirkungsrechte von Tierschutzorganisationen verbessert, indem sie bei Rechtsverordnungen und Verwaltungsvorschriften im Bereich Tierschutz Gelegenheit zur Stellungnahme bekommen. Zwar hätte ich mir durchaus weitergehende Maßnahmen vorstellen können, wie zum Beispiel eine Anfechtungsklage für Tierversuche, dennoch ist das Gesetz das Weitgehendste seiner Art in Deutschland.</p>
<p>Kurz vor Abschluss der Wahlperiode wurde dann endlich die <strong>Katzenschutzverordnung</strong> vom Senat beschlossen. Die Halter*innen von freilaufenden, fortpflanzungsfähigen Haus- und Rassekatzen müssen ihre Tiere kennzeichnen und registrieren sowie durch <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kastration" target="_blank" rel="noreferrer">Kastration</a> unfruchtbar machen lassen. Damit soll die unkontrollierte Vermehrung von Katzen und Katern, die zu erheblichem Leid von Straßenkatzen führt, vermieden werden.</p>
<p>Von Anfang an habe ich einen Schwerpunkt auf das Thema Verringerung von <strong>Tierversuche</strong><strong>n</strong><strong> </strong>gelegt. Zunächst wurden in der Legislatur deutlich mehr Gelder für die Förderung von Alternativmethoden zu Tierversuchen bereitgestellt. In den Haushaltsverhandlungen konnten wir weiterhin zwei mal (im Laufe der Wahlperiode gab es zwei Doppelhaushalte) erreichen, dass das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) mehr Stellen zur Verfügung hat, um Tierversuchsvorhaben regelmäßig kontrollieren zu können. In einem Antrag zu Tierversuchen im Mai 2019 forderte das Abgeordnetenhaus den Senat auf, bei der kommenden Novellierung des Hochschulgesetzes die tierversuchsfreie Lehre und Forschung an Berliner Hochschulen zu stärken. Die Novellierung des Hochschulgesetzes wurde zwar im letzten Plenum dieser Legislatur angenommen und damit beschlossen, aber in Bezug auf den Tierschutz wurde hier eine große Chance vertan, weil die meisten Vorschläge ignoriert wurden. Damit bleibt das aktuelle Gesetz in Berlin weit hinter den Gesetzen von anderen Bundesländern zurück. Insgesamt ist die Zahl der in Tierversuchen verwendeten (in der Regel getreten) Tiere zwar deutlich zurückgegangen, aber von einer vollständigen oder weitgehenden Vermeidung ist Berlin noch weit entfernt.</p>
<p>Zusätzlich zu den höheren Mitteln für die tierversuchsfreie Forschung wurden auch Zuschüsse für den Tierschutz“ deutlich erhöht so dass z.B. das Tierheim und die Tiertafel öffentliche Gelder für ihre wichtige Arbeit bekamen.</p>
<p>Kurz vor Ende der Wahlperiode ist leider die Novellierung der Bauordnung gescheitert. Hier habe ich mich für den Schutz von Gebäudebrütern, Fledermäusen und der Vermeidung von Kollision durch Glasscheiben bei Vögeln eingesetzt. Die Bauordnung scheiterte nicht an den Tierschutzthemen, die übrigens nicht im Koalitionsvertrag enthalten waren, sondern an der immer stärkeren Fokussierung der SPD, dem Neubau von Wohnungen möglichst keine Steine in den Weg zu legen („Bauen, bauen, bauen“).</p>
<p>Sehr geärgert hat mich, dass wir trotz intensiver Bemühungen sowohl das <strong>Wildtierverbot in Zirkussen</strong> als auch ein <strong>Verbot von Pferdekutschen</strong> nicht verhindern konnten. Beide Versuche sind – aus ähnlichen Gründen – vor Gericht gescheitert, was übrigens ach die Begrenztheit von Landespolitik zeigt. Dennoch gibt es auch hier kleine Erfolge. So wurde dem Weihnachtszirkus Voyage die Fläche vor dem Olympiastadion 2019 verwehrt. Der Zirkus hat zwar eine private Ersatz-Fläche in Spandau gefunden, aber der jahrzehntelange traditionelle Ort vor dem Olympiastadion steht nicht mehr zur Verfügung. Und im Mai 2019 wurden die Berliner Leitlinien zu Pferdekutschen nach über 10 Jahren überarbeitet. Es gelten nun strengere Regeln, um die Pferde zu schützen.</p>
<p><strong>V. Bewegungsnähe und Parlamentarische Beobachtung</strong></p>
<p>Mir war es während meiner gesamten Parlamentszeit sehr wichtig, in einem engen Austausch zu Vereinen, Bewegungen, Initiativen, Gewerkschaften usw. zu stehen. Ich bin überzeugt, dass der Parlamentarismus immer wieder Impulse aus der Gesellschaft braucht, um nicht einzurosten. Außerdem sind Politiker*innen auch auf die Fachexpertise von außen als Ergänzung zu den Informationen des Senates angewiesen.</p>
<p>Neben persönlichen Treffen, vielen Telefonaten und irgendwann coronabedingt Videokonferenzen habe ich ein Instrument schätzen gelernt: Die <strong>parlamentarische Beobachtung</strong>. Ca. ein Dutzend mal war ich – meistens auf Anfrage – Beobachter bei Demonstrationen, (gewaltfreien) Blockaden, Protestaktionen etc. Es ging um Proteste gegen Nazidemos (III. Weg), Räumungen (Syndikat und Liebigstraße 34), Begleitung von Demos und Aktionen der Klimabewegung oder Demos wie MyGruni. Fast immer gab es insofern etwas zu tun, weil es zu mehr oder weniger heftigen Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstrierenden kam. Ich habe dann versucht zu vermitteln, Informationen auszutauschen und die Wahrnehmung des Versammlungsrechtes zu gewährleisten. Manche „Einsätze“ habe ich dann durch parlamentarische Anfragen und Medienarbeit nachbereitet. Immer wieder wurde mir zurückgespiegelt, dass sich allein durch die Anwesenheit parlamentarischer Beobachter*innen die Polizei weniger eskalativ verhalten würde. Sehr schön war, als ich nach mehrstündiger Begleitung einer Aktion in einem Tagebau von den Ende Gelände-Aktivist*innen mit Beifall verabschiedet wurde.</p>
<p>Zweimal geriet ich sogar selbst zwischen die Fronten. Einmal in der Lausitz, als mich Polizist*innen in einem Gerangel eine (nicht all zu hohe) Böschung herunterstürzten und einmal bei der Beobachtung einer Gegendemonstration zu einer Coronaleugner-Demo, bei der ich auf einmal eingekesselt war, mir mein Abgeordnetenausweis aber schnell die Freiheit wiedergab.</p>
<p>Ich halte aber nichts von einem unkritischen Übernehmen der politischen Forderungen von Bewegungen, z.B. halte ich Klimaneutralität in Berlin bis zum Jahr 2030 nicht für realisierbar. Im Übrigen habe ich die Erfahrung gemacht, dass viele Vertreter*innen aus der Zivilgesellschaft einen wohlwollend-kritischen Diskurs durchaus schätzen, weil sie sich dadurch ernst genommen fühlen.</p>
<p><strong>VI. Wie es endete</strong></p>
<p>Für mich war relativ früh klar, dass ich nicht nur eine Wahlperiode im Abgeordnetenhaus verbringen wollte. Manches ließ sich nicht im Koalitionsvertrag unterbringen und einige Projekte, die in dieser Wahlperiode angeschoben wurden, werden erst in der nächsten Wahlperiode zu ihrer vollen Blüte gelangen. Und gerade das Thema Klimagerechtigkeit erfordert ein langfristiges Engagement (auch wenn die Emissionen schnell gesenkt werden müssen). Noch im Jahr 2019 – die Fridays for Future-Proteste waren auf ihrem Höhepunkt - habe ich meine Chancen auf eine erneute gute Platzierung auf der Landesliste als ziemlich gut eingeschätzt. Es kam anders. Entscheidend waren zwei Punkte: Erstens hat das Thema Klimaschutz (und Ökologie) insgesamt im Landesverband und vor allem bei den Genoss*innen, die zentral am Zustandekommen der Landesliste beteiligt waren, keinen hohen Stellenwert. Dies muss einfach nüchtern konstatiert werden, wenn unter den ersten 25 Plätzen auf der Liste kein/e einzige/r (!) Umwelt- oder Klimapolitiker/in vertreten war. Zweitens wurde das Verfahren der Listenaufstellung geändert. Im Unterschied zu 2016 wurde nunmehr die Hälfte der ersten 24 Plätze auf der Basis von Vorschlägen aus den Bezirksverbänden besetzt. Da ich wie beschrieben meinen politischen Aktivitätsschwerpunkt vor meinem Mandat außerhalb der Partei hatte und erst Ende 2016 in den Bezirksverband Charlottenburg-Wilmersdorf kam, hatte ich keine Chance bei der bezirksinternen Nominierung. Der Landesvorstand setzte mich daraufhin auf Platz 26 der Landesliste, was für mich ein Schock war, denn schon zu dem Zeitpunkt (Frühjahr 2021) rutschte die LINKE in den Umfragen ab.</p>
<p>Ich habe dann alles auf eine Karte gesetzt und auf dem Landesparteitag eine Kampfkandidatur auf Platz 22 gewagt. Die Tage und Wochen vor dem Parteitag waren die wohl stressigsten meines Lebens. Im ersten Wahlgang lag ich dann zwei Stimmen vorne, aber unter dem nötigen Quorum von 50% der Delegierten. Im zweiten Wahlgang, wo kein Quorum mehr galt, lag ich dann plötzlich drei Stimmen hinten. Auf Platz 26 wurde ich dann – genauso wie Philipp Bertram auf Platz 28 - mit einer sehr großen Mehrheit von 88,5% gewählt. Meine Freude darüber hielt sich in Grenzen. Mir war klar, dass es mit dem Platz wahrscheinlich nicht reichen wird, auch wenn mir einzelne hochrangige Genoss*innen sagten, dass die Liste doch bis dahin ziehen wird. Leider behielt ich mit meiner Einschätzung recht und das, obwohl das Wahlergebnis der LINKEN Berlin keineswegs schlecht war, sich sogar bemerkenswert vom Desaster bei der Bundestagswahl entkoppelt hat.</p>
<p>In meiner letzten Fraktionssitzung habe ich dann gesagt, dass ich mit „Freude und Stolz“ gehe. Dem ist auch so, wenn ich auf das Erreichte zurückblicke. Dennoch bleibt natürlich auch ein großer Frust über das Ausscheiden zurück. Dieses war unnötig und aus meiner Sicht auch ungerecht. Wenn einem ausnahmslos alle, mit denen ich gesprochen habe, sagen, dass ich einen guten Job gemacht habe im Parlament und dann auch noch ein Feld betreue, auf dem die LINKE bislang nicht besonders breit aufgestellt ist, und es dennoch nicht reicht zu einer erneuten Aufstellung, bleibt ein bitterer Nachgeschmack.</p>
<p><strong>VII. Danksagung</strong></p>
<p>Ich habe bei den Erfolgen wie bei den Mißerfolgen nach besten Wissen und Gewissen Projekte dargestellt, bei denen ich wirklich einen relevanten Anteil hatte. Bei fast allen dieser Projekte war ich auch federführend in der Fraktion. Dennoch ist es natürlich so, dass ich ohne die Zusammenarbeit mit ganz vielen Menschen viele Dinge nicht erreicht hätte. Dies gilt für meine Mitarbeiter*innen Marten Wilke, Dirk Schäuble, Torsten Hesse, Marcus Nolten, für die Referent*innen der Fraktion (vor allem Andreas Fuhs, Reza Amiri, Jochen Bokor, Nikolaus Tosse, Loni Dietrich, Halina Wawzcyniak, Uwe Melzer, Stefanie Graf, Tomtom Barthel), für meine Fraktionskolleg*innen (u.a. Niklas Schrader, Carola Bluhm, Udo Wolf, Anne Heln, Carsten Schatz, Steffen Zillich, Sebastian Schlüsselburg, Tobias Schulze, Marion Platta, Kristian Ronneburg, Hendrikje Klein, Harald Wolf, Katrin Seidel, Regina Kittler) und für die Senator*innen der LINKEN (Katrin Lompscher, Klaus Lederer, Elke Breitenbach, Sebastian Scheel). Auch bei folgenden Abgeordneten, Staatssekretär*innen oder Senator*innen der Koalitionspartner möchte ich mich bedanken: Stefan Taschner, Georg Kössler, Daniel Buchholz, Susanna Kahlefeld, Jörg Strödter, Frank Zimmermann, Stefan Tidow, Dirk Behrendt, Regine Günther, Margit Gottstein, Barbro Dreher, Christian Rickerts, Ramona Pop, Andreas Geisel, Torsten Akmann.</p>
<p>Ganz vielen Dank an alle Menschen in Nichtregierungsorganisationen, Vereinen, Bündnissen, Initiativen, mit denen ich in den fünf Jahren zu tun hatte (es waren viele). Auch ohne eure Unterstützung und auch kritische Begleitung wäre vieles nicht möglich gewesen.</p>
<p>Und last but not least geht ein kräftiges Dankeschön an alle Genoss*innen der LINKEN Berlin, speziell in meinem Bezirksverband Charlottenburg-Wilmersdorf, mit den en ich in den letzten fünf Jahren zusammengearbeitet habe.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Es war eine echt coole Zeit. Ich habe unfassbar viel gelernt, neue Perspektiven eingenommen und die Stadt in jeder Hinsicht besser kennengelernt. In der Fraktion habe ich mich fast immer sehr wohl gefühlt. Die Regierungsbeteiligung gab mir die Möglichkeit, viele Dinge auch tatsächlich durchzusetzen und mitzugestalten. Klar ist aber auch, dass um viele – auch vereinbarte – Dinge gekämpft werden musste und manches sehr lange gedauert hat. Das auszuhalten war nicht immer einfach, aber ohne einen langen Atem geht es einfach nicht. Diese Etappe ist jetzt beendet und eine neue wird kommen. Aber wer weiß: Vielleicht wird die Geschichte ja eines Tages fortgesetzt...</p>]]></content:encoded>
                <category>Michael Efler</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-83835</guid>
                <pubDate>Thu, 19 Aug 2021 18:37:00 +0200</pubDate>
                <title>Novelle des Energiewende- und Klimaschutzgesetzes: R2G verschärft Klimaschutzziele und -maßnahmen</title>
                <link>https://www.michael-efler.de/start/nachrichten/detail/news/novelle-des-energiewende-und-klimaschutzgesetzes-r2g-verschaerft-klimaschutzziele-und-massnahmen/</link>
                <author>efler@linksfraktion.berlin (Michael Efler)</author>
                <description>Gemeinsame Pressemitteilung der SPD-Fraktion, der Fraktion DIE LINKE und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Novelle des Energiewende- und Klimaschutzgesetzes, die am Donnerstag, 19. August 2021, im Abgeordnetenhaus verabschiedet wurde, passt Berlin seine Klimaziele und -maßnahmen an das Klimaschutzabkommen von Paris an. Im Kampf gegen die Klimakrise verpflichtet Berlin sich dazu, seine C02-Emissionen bis zum Jahr 2030 um mindestens 70 Prozent im Vergleich zum Jahr 1990 zu senken. Bis spätestens 2045 soll der Ausstoß des klimaschädlichen Gases um mindestens 95 Prozent abnehmen.<br> Erstmals wird für Berlin die Gesamtmenge an CO2-Emissionen festgelegt und es werden entsprechende Sektorziele für Gebäude, Wirtschaft und Verkehr eingeführt. Die Vorbildrolle der öffentlichen Hand beim Klimaschutz wird durch eine Solarpflicht für alle öffentlichen Gebäude sowie ehrgeizige Energiestandards gestärkt, wodurch der Energieverbrauch deutlich sinken wird. Die öffentliche Fahrzeugflotte wird auf CO2-freie Fahrzeuge umgestellt und der Klimaschutz in den Bezirken gestärkt. Zudem werden klare Vorgaben für den Anteil von Erneuerbaren Energien in der Fernwärme formuliert und der Gasausstieg damit gesetzlich festgeschrieben.</p>
<p><strong>Daniel Buchholz</strong>, Sprecher für Stadtentwicklung und Umwelt der SPD-Fraktion:<br> „Wer die Klimakrise heute noch leugnet, könnte genauso gut behaupten, die Erde sei eine Scheibe. Wir müssen jetzt handeln, um unseren Beitrag gegen Extremwetter, Dürre und die zunehmende Erderwärmung zu leisten. Berlin geht voran mit einem verschärften Gesetz und macht klare Vorgaben für mehr und sozial verträglichen Klimaschutz! Ich bin sehr stolz auf diesen weitreichenden Beschluss hin zur Klimaneutralität 2045, mit anspruchsvollen und überprüfbaren Zwischenzielen. Dazu kommt erstmals überhaupt eine Regulierung und Öffnung des (Fernwärme-)Marktes, von der das Klima und die Verbraucher:innen in Berlin profitieren werden. Endlich gibt es auch gesetzliche Vorgaben zum Einkauf von Ökostrom für alle öffentlichen Gebäude und den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektro-Fahrzeuge in der Hauptstadt.“</p>
<p><strong>Michael Efler</strong>, energie- und klimapolitischer Sprecher der Linksfraktion:<br> „Mit dem neuen Klimaschutzgesetz unternimmt Rot-Rot-Grün einen weiteren wichtigen Schritt zur Bekämpfung der Klimakrise. Ein besonderes Augenmerk hat DIE LINKE auf die sozialökologische Regulierung der Fernwärme gelegt, die den Kohle- und den Gasausstieg gesetzlich festlegt. Diesem Gesetz müssen aber weitere Schritte wie zum Beispiel eine bessere Personalausstattung der Bezirke und eine Aufstockung von Haushaltsmitteln für die energetische Sanierung öffentlicher Gebäude folgen, damit das Gesetz effektiv umgesetzt werden kann.“<br> <br> <strong>Stefan Taschner</strong>, energiepolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen:<br> „Der IPCC-Bericht zum Weltklima zeigt eindrücklich: Klimaschutz ist jetzt! In Berlin nehmen wir das ernst und verpflichten uns mit dem neuen Energiewende- und Klimaschutzgesetz dazu, bis 2030 Berlins CO2-Emissionen um 70 Prozent reduzieren. Damit ist Berlin bundesweit Vorreiter! Erstmals legen wir für unsere Stadt die Gesamtmenge an CO2-Emissionen fest und führen Sektorziele auch für Gebäude, Wirtschaft und Verkehr ein. Das ist der Einstieg in eine echte Klima-Governance, die den Klimaschutz bei allen politischen Entscheidungen zur Leitschnur macht. Wir Grüne werden weiter dafür kämpfen, Berlin auf den 1,5-Grad-Pfad zu bringen und die Pariser Klimaziele einzuhalten."</p>]]></content:encoded>
                <category>Aus dem Abgeordnetenhaus</category><category>Energie und Klima</category><category>Michael Efler</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-82532</guid>
                <pubDate>Thu, 17 Jun 2021 11:38:00 +0200</pubDate>
                <title>Das Stromnetz wird wieder Berliner</title>
                <link>https://www.michael-efler.de/start/nachrichten/detail/news/das-stromnetz-wird-wieder-berliner-1/</link>
                <author>schatz@linksfraktion.berlin ( ), helm@linksfraktion.berlin (Anne Helm), efler@linksfraktion.berlin (Michael Efler)</author>
                <description>Zur heutigen Zustimmung des Berliner Abgeordnetenhauses zum Erwerb des Berliner Stromnetzes </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="highlight1">erklären die Vorsitzenden der Fraktion DIE LINKE im Berliner Abgeordnetenhaus, <strong>Anne Helm</strong> und <strong>Carsten Schatz</strong>, sowie der Sprecher für Energie- und Klimapolitik der Linksfraktion Berlin <strong>Michael Efler:</strong></p>
<p>"Mit der heutigen Entscheidung wird endlich Realität, wofür DIE LINKE, aber auch viele zivilgesellschaftliche Verbände und Initiativen sich seit vielen Jahren eingesetzt haben: die Rekommunalisierung des Berliner Stromnetzes. Bereits 2011 gründete sich der Berliner Energietisch und trat mit dieser Forderung an die Öffentlichkeit. Im selben Jahr schlug auch DIE LINKE dies in ihrem Berliner Wahlprogramm vor. 2013 stimmten fast 700.000 Berliner:innen dieser Forderung bei einem Volksentscheid zu. 2017 wurde die Rekommunalisierung im Koalitionsvertrag von Rot-Rot-Grün als gemeinsames Ziel vereinbart. Gemeinsam mit einer starken Bewegung und mit viel Durchhaltevermögen haben wir dieses nun erreicht.</p>
<p>Von Anfang an war die Rekommunalisierung für uns kein Selbstzweck. Mit dem Stromnetz verfügt die öffentliche Hand nunmehr über die zentrale Infrastruktur, um den zum Schutz des Klimas notwendigen Umstieg von fossilen auf erneuerbare, dezentral erzeugte Energien voranzutreiben. Deshalb muss in den kommenden Jahren der nächste Schritt folgen: der Aufbau eines kommunalen Netzbetreibers, der dem Klimaschutz verpflichtet ist, das Stromnetz für die wachsende Einspeisung erneuerbarer Energien ausbaut, an umfassende Transparenzregeln gebunden ist und Beteiligungsmöglichkeiten für die Berliner:innen vorsieht."</p>]]></content:encoded>
                <category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Energie und Klima</category><category>Anne Helm</category><category>Carsten Schatz</category><category>Michael Efler</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-82514</guid>
                <pubDate>Wed, 16 Jun 2021 12:15:55 +0200</pubDate>
                <title>Transparente Politik: Berlin bekommt ein Lobbyregister</title>
                <link>https://www.michael-efler.de/start/nachrichten/detail/news/transparente-politik-berlin-bekommt-ein-lobbyregister/</link>
                <author>efler@linksfraktion.berlin (Michael Efler)</author>
                <description>Gemeinsame Pressemitteilung der SPD-Fraktion, der Fraktion DIE LINKE und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wer nimmt wann und wie Einfluss auf ein neues Gesetz in Berlin? Bisher ist das für die Öffentlichkeit schwer nachvollziehbar. Mit dem bundesweit weitreichendsten Lobbyregister wird das deutlich verbessert: Bürger*innen können fortan nachvollziehen, wie Gesetze im Berliner Abgeordnetenhaus zustande kommen und welche Beiträge Interessenvertretungen dazu leisten. Der Gesetzgebungsprozess und die dahinterstehenden Ziele werden so transparenter. Mit dem Gesetz über die Einführung des Lobbyregisters beim Abgeordnetenhaus, das am 17. Juni in zweiter Lesung beschlossen werden soll, setzt die rot-rot-grüne Koalition eine weitere wichtige Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag um.<br> <br> Konkret wird im Abgeordnetenhaus ein Lobbyregister eingerichtet, das öffentlich zugänglich ist und bei den Gesetzgebungsverfahren transparent macht, wer an der Erarbeitung beteiligt war bzw. versucht hat, darauf Einfluss zu nehmen (legislativer Fußabdruck). „Eintragungspflichtig sind schriftliche oder elektronische Äußerungen von juristischen Personen sowie von natürlichen Personen, die geschäftsmäßig in fremden Angelegenheiten tätig sind, zu Gesetzentwürfen. Sie werden verpflichtet, sich ins Lobbyregister einzutragen und anzugeben, welche inhaltlichen Beiträge konkret geleistet wurden. Dies betrifft insbesondere Gutachten und Stellungnahmen, mit denen gegenüber Abgeordneten, Fraktionen des Abgeordnetenhauses, Ausschüssen des Abgeordnetenhauses, der Präsidentin oder dem Präsidenten des Abgeordnetenhauses, dem Senat, einer Senatsverwaltung oder ihr nachgeordneten Behörden auf ein Gesetzgebungsverfahren Einfluss genommen werden soll.<br> <br> Eine bloße Meinungsäußerung beispielsweise in den sozialen Medien oder durch Massen-Mails reicht nicht aus. Bürgerinnen und Bürger können sich weiterhin uneingeschränkt an die Abgeordneten wenden, ohne dass die Kontaktaufnahme ins Lobbyregister eingetragen wird.<br> <br> Dazu erklären:<br> <br> <strong>Frank Zimmermann</strong>, innenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: „Nach dem Bund erhält auch Berlin jetzt ein Lobbyregister. Wir erfüllen damit Forderungen von EU, Europarat und NGOs, den Lobbyismus im Verborgenen wirksam zu bekämpfen. Lobbyismus gehört zur Demokratie, aber offen und ehrlich.“<br> <br> <strong>Michael Efler</strong>, demokratiepolitischer Sprecher der Linksfraktion:<br> „Mit dem Gesetz schafft Berlin das weitreichendste Lobbyregister der Bundesländer. Durch den legislativen Fußabdruck wird der Lobbyeinfluss auf die Gesetzgebung sichtbar. Interessenvertretung gehört zur Demokratie, muss aber transparent und nachvollziehbar sein.“<br> <br> <strong>Benedikt Lux</strong>, innenpolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen: „Politik muss transparent sein. Die Bürgerinnen und Bürger haben einen Anspruch darauf zu erfahren, wer mit welchen Inhalten an einem Gesetz mitgewirkt hat. Klar ist: Die Gesetzgebung ist auf Sachverständige und auch auf Interessenvertretungen angewiesen. Deswegen ist es ein richtiger Schritt, nun vollumfänglich transparent zu machen, welche Beiträge in ein Gesetz eingeflossen sind.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Aus dem Abgeordnetenhaus</category><category>Demokratie und Bürgerbeteiligung</category><category>Verwaltung</category><category>Michael Efler</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-82431</guid>
                <pubDate>Fri, 11 Jun 2021 08:13:48 +0200</pubDate>
                <title>Klimaaktives Berlin – Die Diskussion zur Wahl</title>
                <link>https://www.michael-efler.de/start/nachrichten/detail/news/klimaaktives-berlin-die-diskussion-zur-wahl-1/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Eine Diskussion mit den Spitzenkandidat:innen zur Wahl des Berliner Abgeordnetenhauses zu den Aufgaben des Klimaschutzes und der Energiewende in Berlin.</p>
<p>Im Rahmen der "Berliner Netzwoche" von BürgerEnergie Berlin vertrat&nbsp;ich unseren Spitzenkandidaten Klaus Lederer und war Teil der Diskussionsrunde am 9. Juni.</p>
<p>"Wie kommt Berlin beim Klimaschutz voran? Welche Chancen und Perspektiven liefert dafür eine progressive und klimaaktive Stadtgesellschaft? Welche Rolle spielt dabei eine genossenschaftliche Beteiligung am Stromnetz?"</p>
<p>Diese und weitere Fragen habe ich gemeinsam mit Bettina Jarasch (Bündnis 90/Die Grünen), Kai Wegner (CDU), Jörg Stroedter (SPD) und Sebastain Czaja (FDP) diskutiert.</p>
<p>Wer Lust hat kann sich die Disskusion zur Wahl auf&nbsp;YouTube anschauen</p>]]></content:encoded>
                <category>Michael Efler</category>
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            <item>
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                <pubDate>Wed, 19 May 2021 12:55:00 +0200</pubDate>
                <title>Katzenschutzverordnung</title>
                <link>https://www.michael-efler.de/start/nachrichten/detail/news/katzenschutzverordnung-1/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich immer weiter bei der zuständigen Senatsverwaltung nachgehakt habe, ist nun gestern endlich die Katzenschutzverordnung vom Senat beschlossen worden und somit ein erneuter Meilenstein erreicht, den wir im Bereich Tierschutz im Koalitionsvertrag vereinbart haben. Damit soll das Leid der bis zu 10.000 Straßenkatzen in Berlin verringert werden. Mit der Verpflichtung zur Kastration bzw. Sterilisation von privat gehaltenen Freigänger-Katzen sollen die Fortpflanzungsketten der freilebenden Katzen unterbunden werden. Nachdem bereits im Hundegesetz eine Chip- und Registrierungspflicht geregelt ist, wurde es Zeit dass die Katzen nachziehen. Das erleichtert die Zuordnung von gefunden Katzen, die somit wieder schneller Ihren Besitzer:innen übergeben werden können.</p>
<p>Die offizielle Pressemeldung der Senatsverwaltung findet sich <a href="https://www.berlin.de/sen/justva/presse/pressemitteilungen/2021/pressemitteilung.1086416.php" target="_blank" class="link-extern" title="Link to Youtube" rel="noreferrer">hier</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Michael Efler</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-81821</guid>
                <pubDate>Thu, 06 May 2021 13:17:00 +0200</pubDate>
                <title>Berlin bekommt Klima-Bürger:innenrat </title>
                <link>https://www.michael-efler.de/start/nachrichten/detail/news/berlin-bekommt-klima-buerger-innenrat/</link>
                <author>efler@linksfraktion.berlin (Michael Efler)</author>
                <description>Gemeinsame Pressemitteilung der SPD-Fraktion, der Fraktion DIE LINKE und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die rot-rot-grüne Koalition unterstützt die Einberufung eines Klima-Bürger:innenrates, der Vorschläge und sozial gerechte Handlungsempfehlungen für ein klimaneutrales Berlin entwickeln soll. Eine entsprechende Resolution wurde heute im Abgeordnetenhaus von Berlin beschlossen. Wir danken der Volksinitiative „Klimaneustart“ für ihr Engagement. Die Initiative hatte 24.812 gültige Unterschriften für einen Klima-Bürger:innenrat eingereicht. Klimaschutz kann nicht einfach von oben verordnet werden, er braucht eine breite gesellschaftliche Verankerung und Akzeptanz. Durch den Klima-Bürger:innenrat soll eine aktive Beteiligung der Berliner:innen an der Erarbeitung von Maßnahmen zum Klimaschutz und der Abwägung von sozialen und gesellschaftlichen Folgen sichergestellt werden. Der Senat ist jetzt aufgefordert, entsprechende Vorkehrungen für die Einsetzung des Klima-Bürger:innenrates zu treffen und finanzielle Mittel für Arbeit, Moderation und wissenschaftliche Begleitung bereitzustellen.</p>
<p>Dazu erklären:</p>
<p><strong>Daniel Buchholz</strong>, Sprecher für Stadtentwicklung und Umwelt, SPD-Fraktion:</p>
<p>„Ich bin stolz darauf, dass Berlin als erstes Bundesland einen Klima-Bürger:innenrat einsetzen wird! Nicht erst seit dem neuesten Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist die Generationenaufgabe klar: Auch die größte Stadt Deutschlands braucht einen verbindlichen Fahrplan bis zur Klimaneutralität 2050. Der Klima-Bürger:innenrat wird dafür Vorschläge und sozial gerechte Handlungsempfehlungen erarbeiten. Die Vielfalt unserer Stadtgesellschaft wird sich dabei im Rat widerspiegeln, das sichert eine breite Verankerung und Akzeptanz.“</p>
<p><strong>Michael Efler</strong>, Sprecher für Klima- und Energiepolitik sowie demokratiepolitischer Sprecher, Linksfraktion: „Mit dem Klima-Bürger:innenrat wird ein demokratisches Verfahren festgelegt, mit dem sozial gerechte Handlungsempfehlungen für ein klimaneutrales Berlin vorgelegt werden sollen. Uns ist wichtig, dass der Senat jetzt schnell in die Umsetzung kommt, damit der Bürger:innenrat möglichst noch in diesem Jahr eingesetzt werden kann. Ich danke der Volksinitiative Klimaneustart Berlin für die Initiative.“</p>
<p><strong>Georg Kössler</strong>, Sprecher für Klima– und Umweltschutz, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen: „Es gibt ein Grundrecht auf Klimaschutz, jetzt auch höchstrichterlich bestätigt! Wir müssen also alles dafür tun, um die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, damit die Freiheitsrechte künftiger Generationen nicht übermäßig eingeschränkt werden. Aber diese Herausforderung bewältigen wir nur gemeinsam. Für einen guten Umgang mit aufkommenden Zielkonflikten kann ein Rat bestehend aus repräsentativ gelosten Bürger:innen sorgen. Wir danken Klimaneustart Berlin für die Initiative!“</p>]]></content:encoded>
                <category>Aus dem Abgeordnetenhaus</category><category>Energie und Klima</category><category>Michael Efler</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-81711</guid>
                <pubDate>Thu, 29 Apr 2021 13:34:56 +0200</pubDate>
                <title>Klima-Bürger:innenrat für Berlin kommt</title>
                <link>https://www.michael-efler.de/start/nachrichten/detail/news/klima-buerger-innenrat-fuer-berlin-kommt/</link>
                <author>efler@linksfraktion.berlin (Michael Efler)</author>
                <description>Der Ausschuss für Umwelt, Verkehr, Klimaschutz des Berliner Abgeordnetenhauses hat heute mit den Stimmen der rot-rot-grünen Koalition beschlossen, einen Klima-Bürger:innenrat für Berlin einzusetzen. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="highlight1">Dazu erklärt der energie-, klima- und demokratiepolitische Sprecher der Linksfraktion Berlin<strong> Michael Efler</strong>:</p>
<p>„Mit dem Klimabürger:innenrat wird ein demokratisches Verfahren festgelegt, mit dem sozial gerechte Handlungsempfehlungen für ein klimaneutrales Berlin vorgelegt werden sollen. Uns ist wichtig, dass der Senat jetzt schnell in die Umsetzung kommt, damit der Bürger:innenrat möglichst noch in diesem Jahr eingesetzt werden kann. Ich danke der Volksinitiative Klimaneustart Berlin für die Initiative.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Energie und Klima</category><category>Michael Efler</category>
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