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Einladung zur Diskussion
Vieles was noch essbar ist wie unförmiges Obst oder Gemüse, Überproduktionen von Konzernen oder zu große Portionen in Restaurants oder vermeintlich abgelaufene Lebensmittel wandern einfach so in den Müll. Lebensmittelverschwendung ist ein Problem unserer Überflussgesellschaft, die auch einen erheblichen Anteil an den Treibhausgasemissionen des Lebensmittelsektors hat.
Auch rechtspolitisch ist Lebensmittelverschwendung ein Thema. In München wurden zwei Studentinnen zu acht Stunden Sozialarbeit und 225 Euro Geldstrafe auf Bewährung verurteilt, weil sie den Müllcontainer eines Edeka-Marktes knackten und mitnehmen wollten, was niemand haben wollte.
Deshalb müssen wir dringend über die Lebensmittelverschwendung reden und klären, was wir dagegen tun können. Welche politischen Entscheidungen sind jetzt notwendig? Welche Beratungsangebote können dazu beitragen, die Sensibilität zu erhöhen? Welche Aufgaben übernehmen Nicht-Regierungs-Organisationen? Welche Regelungen müssen für die Wirtschaft aufgestellt werden? Soll das sogenannte Containern entkriminalisiert werden?
Diese Fragen rund um das Thema Lebensmittelverschwendung möchten wir gemeinsam diskutieren mit: - Dirk Behrendt, Senator für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung,
- Hanna Legleitner, Geschäftsleiterin vom Verein Restlos Glücklich e.V., dem
- Timo Schmitt, Qualitätsmanager vom Start-up-Unternehmen Sir Plus und
- Katrin Seidel, verbraucherschutzpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus.
Wann: Mittwoch, 11. Dezember 2019, um 18.30 Uhr
Wo: Behaimstraße 17, 10585 Berlin
Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es ein nachhaltiges Büfett von Real Junk Food Projekt Berlin aus überschüssigen Lebensmitteln. Und da wir an dem Abend keine Lebensmittel übrig behalten wollen, möchten wir gerne wissen, wie viele Personen kommen. Wir möchten daher dringend bitten, sich vorab bei meinem Mitarbeiter Dirk Schäuble anzumelden.
(Mail: dirk.schaeuble@wk.linksfraktion-berlin.de)
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